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Sehenswertes rund um und in Schneeberg

Der "Öl-Antoni-Sühne-Bildstock" im Seifen
Dieser Bildstock erinnert an eine schlimme Bluttat die sich um 1700 ereignet haben soll. Der Öl-Antoni, ein Bauer aus Reichartshausen soll dort eine Witfrau, gegen die er wegen eines Grundstückes einen Gerichtsprozess in Amorbach verloren hatte, erschlagen haben. Zum Hergang dieser schlimmen Tat gibt es eine gruselige Geschichte......
Der "Warzenstein" an der Neudorfer Steige
  Diesem Stein, ähnlich einem Obelisken wird eine besondere Heilkraft nachgesagt. Die Geschichte sagt, daß an diesem Stein seit 200 bis 300 Jahren menschliche Körper-Warzen entfernt werden können......
Der Steinbruch in Neudorf
Seit 1982 als "Flächenhaftes Naturdenkmal" unter Schutz gestellt. (Eigentümer: Odenwaldwerk Amorbach)
  Dieser Steinbruch, entstand in den Jahren 1896 / 97. Dort haben fast nur Männer aus Schneeberg den Lebensunterhalt für ihre Familien verdient.
Bis in die 1950 iger Jahre wurde dort Rotsandstein für die unterschiedlichsten Verwendungen abgebaut. Ein Dokument von Karl Keller aus Schneeberg vom Jahr 1962 gibt Auskunft über Arbeit und Leben im Steinbruch.....
Seltene Tiere und Pflanzen im Steinbruch beschreibt Josef Niesner aus Schneeberg in seiner Diplomarbeit.....
 Die "Riesenhöhle" im Roscheklinge
  Diese Höhle war bis in die Neuzeit ein Versteck für straffällig gewordene und andere verfolgte und gesuchte Personen.
Zeitweise sollen darin auch Wilderer erlegtes Wild und Waffen versteckt haben......
Trapez-Sandstein-Sarg im "Zweiteberg"
  Drei dieser Särge, die in den Jahren zwischen 1954 und 1961 entdeckt wurden, liegen in verschiedenen Waldabteilungen der Schneeberger Gemarkung. Die Herstellung dieser Särge, die für kirchliche und weltliche Würdenträger bestimmt war wird zwischen 950 und 1.250 n. Chr. datiert.
Um Auftraggeber, Herstellung, Transport und Zielorte ranken sich interessante, tausend Jahre alte, wirklich erforschte Geschichten...... 
Der "Schelle-See"
  Mitten im düsteren dunklen Wald, „auf der Höh“ liegt dieser sagenumwobene See.......                                           
Der "Dreifaltigkeits-Stein" oder das "Schelle Bild"
  Dieser Bildstock von 1841 steht in Verbindung mit einer schlimmen Geschichte die sich am „Schelle-See“ ereignet haben soll...
Das "Schäferskreuz" "auf der Höh"
  Dieses Holzkreuz, im badischen Sprachgebrauch auch „Rotes Kreuz“ genannt, steht auf der ebenen Höhe des Gottersdorfer Waldes.
Drei Sagen erzählen vom tödlichen Streit zweier Schäfer, von einer im Sumpf umgekommenen und von einer verirrten und dann verhungerten Schafherde.......
Schneeberger Mädchen sollten, so will es ein alter Brauch, vor ihrer Hochzeit das „Schäferskreuz“ alleine finden und dort für eine gute Ehe beten......
Das Auwiesen-Stauwehr
  Die Bewässerung der Talwiesen hat eine lange Tradition. Was in den Odenwald - Tälern um zirka 1500 begann, wurde bis in das 20. Jahrhundert nutzbringend und erfolgreich fortgeführt.
Die "Siegfriedsquelle"
  Auch Zittenfeldener Quelle genannt. Sie ist eine von mehreren Quellen im Odenwald die den Anspruch erhebt, die „Siegfriedsquelle“ zu sein an der Siegfried, der Held aus dem Nibelungenlied von Hagen von Tronje feige und hinterrücks mit dem Speer ermordet wurde....Warum....?
Das ist eine sagenhafte Geschichte....
Die "Wolfstannen"
  Zwei Weißtannen, eine mit der Höhe von fast 60 meter und einem mittleren Umfang von zirka 4 meter stehen mächtig in der „Wolfsklinge“.
Die Bäume sind 170 bis 200 Jahre alt. Eine davon ist die größten Weißtanne im Landkreis Miltenberg.
Nach vorliegenden Aufzeichnungen vom Jahr 1866 trieben noch größere Wolfsrudel ihr Unwesen im Odenwald.
Die Tannen erinnern auch an eine schaurige Wolfgeschichte die sich auf dem in der Nähe liegenden „Wolfsacker“ zugetragen haben soll.....
Die Kirche in Zittenfelden 
  Die kleine Dorfkirche, „St. Josef, Bräutigam der Muttergottes“, mit der Grundfläche von 95 Quadratmeter wurde 1925 – 1927 erbaut und 1928 eingeweiht.
Der originelle Flügel – Hochaltar, der Seitenaltar und die Kanzel wurden von Schreinermeister Konrad Tretter aus Amorbach gefertigt.
Das Altarbild wurde von Josef Albrechtskirchinger aus München geschaffen.
Der Dachreiter beherbergt zwei, im Jahr 1947 gegossene Glocken, die Marienglocke mit dem Schlagton „a“, Durchmesser 56 cm und 105 kg Gewicht und die Josefsglocke mit dem Schlagton „f“, Durchmesser 48 cm und 60 kg Gewicht.
Zittenfelden wurde am 14.08.1347 erstmals urkundlich erwähnt und ist seit frühester Zeit Filiale der Pfarrei Amorbach.
Die "Karrefranz-Höhle"
  Um die Jahre 1900, der Karrefranz, ein Köhler mit rußgeschwärztem Gesicht und wildem Bart, der Robin Hoot des Odenwaldes.
Gutherzig, schlitzohrig und nervenstark, ein von der Obrigkeit gesuchter Wilddieb verstand es, sich immer wieder vor den Gendarmerie zu verstecken.
Über diese Höhle, über andere Verstecke und trickreiche Fluchten vor der Polizei, des wohl vermutlich letzten großen Wilderers des Odenwaldes gibt es einiges zu erzählen.....
Der "Teufelstein" und der "Herrgottsstein"
  Die Bibel sagt es: „Du sollst den Herrn, deinen Gott nicht versuchen“ !.
Der Teufel aber versuchte es, sagte zu unserem Herrgott, daß er, der Teufel dafür sorge, ihm, unserem Herrgott die ganze Welt zu Füßen zu legen wenn er einen großen Felsen in weitere Entfernung schleudern kann wie er, ansonsten er, für alle Zeiten Herrscher unserer Welt, des gesamten Universum sei......
Die Kirche in Hambrunn 
  Die Dorfkirche, „Mariä Heimsuchung“ wurde nach dreijährigem Bau am 01. Mai 1927 eingeweiht. Der Kirchturm wurde 1951 hinzugefügt.
Die Innenausstattung entstand in den Jahren bis 1936. Der Hochaltar, ein Flügel – Altar wurde von mehreren Meistern geschaffen. Konrad Tretter aus Amorbach führte die Schreinerarbeiten aus, Hans Schiestl aus Würzburg schuf die Holzreliefs und Eulogius Böhler aus Würzburg malte die Flügelbilder.
1933 wurde der Herz – Jesu – Altar hinzugefügt, an dem wiederum
H. Schiestl und K. Tretter zusammenwirkten. Der 1936 geschaffene Josefsaltar und die Kreuzigungsgruppe wurde von den Künstlern R. Geiselhart und Max Reeb hergestellt.
Hambrunn wurde Jahr 1346 erstmals urkundlich erwähnt und ist seit 1692 Filiale der Pfarrei Schneeberg.
Der "Pflugschar-Sühne-Bildstock" im Winterberg
  Der Bildstock von 1601 zwei unterschiedlich geartete Pflugscharen.
Die Geschichte sagt: Zwei Buben aus Hambrunn gingen zu Tal nach Schneeberg um dort das Ackerwerkzeug schärfen zu lassen.
Die Buben kamen beim Schneeberger Dorfschmied aber nicht an......
Die Wallfahrtskirche "Maria Geburt"
  Das Schneeberger Gotteshaus ist eine eindrucksvoller, abgestufter, doppelschiffiger Kirchenbau. Nachweislich gab es eine erste Kirche bereits im Jahr 1445. Abgelöst wurde dieser Bau durch eine neue Kirche mit massivem Turm im Jahr 1476. Die spätgotische Holzplastik, das Gnadenbild der Muttergottes mit dem Jesukind auf dem Schoß, entstand um die Jahre 1450 und war bereits in der ersten Kirche beherbergt. Schon damals begannen die Wallfahrten mit der großen Marienverehrung, was in einem Ablaßbrief des Bischofs vom 23. November 1470 bestätigt wurde und im Jahr 1511 auch von Papst Pius II. gewährt wurde. Auf wundersame und unerklärliche Weise stand das Gnadenbild dreimal außerhalb der Kirche auf einem Holderstock. Daraufhin wurde an dieser Stelle im Jahr 1521 die Gnadenkapelle erbaut. Den Holderstock hat man beim Bau der Kapelle gerade so, wie er war in die Ecke eingemauert. Dieser war nach Augenzeugen und Überlieferung noch bis in das 19. Jahrhundert in der Mauer der Kapelle sichtbar. 1688 wurde Schneeberg von der Mutterpfarrei Amorbach abgetrennt und wurde nun eine eigene Pfarrei. Wegen der immer stärker werdenden Wallfahrten zur „Muttergottes auf dem Holderstock“ wurde 1718 das Kirchenschiff nach Westen verlängert. Zur Pflege der Wallfahrt wurde regelmäßig das Privileg des Vollkommenen Ablasses eingeholt, bis Papst Pius VII. im Jahr 1802 dieses Privileg auf Dauer verlieh. Unter Pfarrer Josef Brenneis wurde durch einen gut gelösten Aufbruch der Nordwand der alten Wallfahrtskirche die im Jahr 1931 erbaute, größere Neue Kirche angegliedert. Durch diese Maßnahme erhielt die Pfarrkirche ihre eigenwillige und dreifach gestaffelte Gestalt. Die Pfarrgemeinde Schneeberg konnte im Jahr 1988 das 300 jährige Jubiläum der selbständigen Pfarrei begehen und 2006 wurde das Jubiläum 75 Jahre Einweihung der Neuen Kirche gefeiert. Die Gotteshäuser wurden unter Pfarrer Alfred Bubik 1973 renoviert und es wurde unter Pfarrer Erich Dorn in den Jahren 1998 / 1999 eine beeindruckend große, umfassende Generalsanierung vorgenommen.
Tabakscheunen in der Vereinsstraße 
  Bereits im 19. Jh. wurde auf den Schneeberger Feldern Tabak angebaut.
Eine Wiederbelebung für ungefähr 10 Jahre erfuhr dieser Erwerbszweig nach 1945. Einige Scheunen von besonderer Bauart für die Trocknung der grünen Blätter erinnern noch heute an die mühevolle Arbeit des Tabakanbaues......
Die Ölbergkapelle
  Die spätbarocke Ölbergkapelle wurde lt. Sockelinschrift 1723 von Michael Uhrig, Bürger und Schreiner zu Amorbach und Anna Maria seiner Hausfrau gestiftet. Anläßlich der Verbreiterung der Bundesstraße 47 zu Beginn der 1970 iger Jahre wurde die Kapelle auf untergebauten Stahlschienen talwärts verschoben.
Jesus der Kreuzträger
  Der „Kräutzschlepper an der Kräutzschlääfe“ (Kreuzschleife = Straßenkurve) wurde 1717 auf Veranlassung von „Nicklauß Scholl von Schnöberg und Maria seiner Hausfrau“ errichtet. Er steht unmittelbar neben der Abzweigung der Neudorfer Steige von der Straße Amorbach – Schneeberg, der heutigen B 47. Die Neudorfer Steige ist hier im Bereich bis zur Bahnlinie noch erkennbar, danach durch Bahnlinie und Besiedelung teilweise untergegangen und ab Bebauungsgrenze wieder zumindest teilweise begehbar. Für Neudorf, welches in alten Unterlagen als „Neudorf in der Steige“ bezeichnet wird, war dieser Weg bis zum Bau der Straße Amorbach – Neudorf um 1900, über annähernd acht Jahrhunderte hinweg die einzige Verbindung zum Haupt – und Pfarrort Amorbach.
Kapelle zur schmerzhaften Muttergottes 
  Diese im 18. Jahrhundert errichtete Kapelle war eines der Ziele der früheren Flurprozessionen. Das ursprüngliche Straßen – bzw. Wegeniveau führte dabei in etwa ebenerdig am Kapelleneingang vorbei.
Die klassizistische Sandsteinpieta dürfte um ca. 1770 entstanden sein.
Neben dem Bildstock mit dem Bildnis des Jesuknaben, stand bis vor einigen Jahren noch ein einarmiges Sühnekreuz. Der dazugehörigen Sage nach, soll ein Schneider auf dem Heimweg von Amorbach an dieser Stelle überfallen, beraubt und getötet worden sein.

 


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